Birr Testet – Burger Route

Tach,

Gestern hat mir das Leben mal wieder einen seiner berühmt berüchtigten Streiche gespielt.
Der Tag verlief relativ normal. Ich habe verpennt, im Spurt durch Frühstück und Anziehen, nebenbei noch zwei Mails geschrieben. Und war dann um drei nach zwei im Laden. Helferlein und sein Vater sind immer überpünktlich, keiner weiß warum, aber ich werde angemault, antelephoniert, wenn ich nicht zwei Minuten vor dem vereinbarten Termin strammstehe. Ich war in freudiger Erregung, daß mein Helferlein erscheint und wir wieder einen Theil des Umzuges hinter uns bringen können. Bis das Helferlein dann, ohne Kommentar, um fünf kam, habe ich geräumt, Kisten ausgepackt, LP’s (das ist ja auch so eine sprachliche Sache, LP’s sagt jeder, ohne nachzudenken, aber wie bei CD’s ist das abgekürzte Wort bereits Mehrzahl, Langspielplatten, heißt dann ausgeschrieben Langspielplattens?) also LP‘s von hier nach da sortiert. Dann zwei Stunden mit Helferlein. Anschließend Pause und Sachen für oben und für den Sport gepackt. Und los zu neuen „Rekorden“. Der Rekord bestand dann darin, daß ich vor der Thür des Sportstudios in nullkommanix feststellte, daß ich die frisch gepackte Sporttasche im Laden gelassen hatte. Das trübt den Sportsgeist und schon winkt die Versuchung. Zurück zum Laden? Es war schon neun Uhr…
Seit Tagen wollte ich aber schon bei Florida am Rathaus Spandau ein Eis essen. Mmhh. Was tun? Also zum Rathaus, Florida ist schon zu. Weiter zur Zentrale. Die war noch offen, bis zehn. Und daneben gibt es jetzt einen Burgerladen, Burger Route. Kurzer Planwechsel, erst einen Burger, dann das Eis stemmen. Das ganze Gegentheil von „Sports“ quasi.

Von den insgesamt zwanzig Burger sollen sechs Veggie Burger sein.
Veggie Burger, mit Gemüsefrikadellen (in Berlin Frikadelle statt Boulette zu schreiben, hätte mich stutzig machen sollen, anderseits war ich ja in Spandau, was bekanntlich für echte Berliner schon Hamburg ist) – Mediterran Burger, mit Aubergine, Zucchini … – Mozzarella Burger, panierter Mozzarella – Tofu Burger, gegrillter Tofu – Blumenkohl Burger und Halloumi Burger. Außer den Burgern, gibt es für eine BurgerBude auch so etwas Wundersames wie Currywurst und Thunfischsalat.

Gegrillter Tofu las sich gut. Dazu sollten es Country Potatoes mit Sour Cream sein, zum Burger sollte es Majo geben. Das Ganze für 7,50 €. Alkoholfreies Bier gibt es nicht. Während des Wartens bläst sich die Bedienung auf und fragt, für wen ich photographiere…

Nun, wie auf den Photos leicht zu sehen, der Tofu war frittiert und nicht gegrillt, entsprechend langweilig schmeckte das. Majo fehlte gleich ganz. Ketchup und Majo wird ja bei dieser Art von Schnellrestaurants eigentlich auf den Tisch zur Selbstbedienung gestellt, nun bei mir jedenfalls nicht. Der Salat war frisch gewaschen, nass, und tropfte mit seinem Wasser das Brötchen voll. Wenigstens ist das Brötchen nicht zerbrochen, eine hübsche Soße, die das Ganze hätte aufpeppen können, und mich gnädiger stimmen, gab es nicht. Die Kartoffelscheiben bekommen eine drei (bißchen Würze tät nicht schaden) und der Sour Cream eine Vier Minus.

Verlaufe ich mich dorthin noch einmal zu Blumenkohlburger?? So einen hatte ich noch nie. – Ich glaube nicht, es war einfach zu langweilig.

Morjens

PS: sehr hübsch, Word versucht „Potatoes“ zu „Postauto“ zu korrigieren.

Burger Route,

Klosterstraße 14

13581 Berlin

So-Do 11-23 Uhr, Freitag und Sonnabend 11-0,00 Uhr – http://www.burger-route.de/

Alle Photos Thomas Birr ℗ & © 2017 Birr’s World.

Eine Antwort zu “Birr Testet – Burger Route”

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