Birr Testet – Meistro Falafel in Odessa

Tach,

Alle wissen: Lilija liebt Falafel. Aleksey aus Odessa hat mir von der „besten“ Falafel-Bude in Odessa erzählt. Ich habe also brav gewartet, bis Lilija gekommen ist, um sie zu testen. Das ist dann die dritte Falafel, die ich in Odessa probiert habe. Sonnabend war es soweit. Wir waren am Meer, anschließend einkaufen. Auf dem Rückweg haben wir uns eine Konstellation von Denkmalen für die Seeleute angesehen (siehe: ). Dann zur Falafel. „Surprise“, wie der Russe sagt, für Lilija. Und ich hatte Hunger, das natürlich auch. Die Bude ist an der Straßenecke Preobrazhenskaja/Troitskaja. Erweitertes Zentrum, „Downtown“, wie Alkesey zu sagen pflegt. Beim Vorbeifahren habe ich schon immer gesehen, da steppt der Bär, muß/sollte also gut sein. Die Bude heißt „Meistro Falafel“. Guten Appetit steht in Ukrainisch und Russisch auf dem Schild. Wir werden sehen.

Die Karte ist überschaubar: Falafel, Shawarma, Dürüm, Hot Dog (Xoт дог – ich liebe dieses Wort). Dazu die Variationen: Traditionell; mit Kartoffelvierteln (nicht pommes frites!); doppelt Fleisch (Hühnchen); extra Kartoffel oder Humus (Kichererbsenpüree). Getränke: Ayran, Thee, Kaffee.

Da es ein Georgier ist, gibt es auch eine georgische Spezialität auf der Getränkekarte, wohl weil da noch Platz war: Suluguni, ein säuerlicher Käse, es gibt ihn als Rolle mit Kartoffeln oder mit Hühnchen.

Die Grundlage für alle Gerichte ist gleich. Alles wird auf dünnen Fladenbrot angerichtet, mit frischem Salat aus Weißkohl, Tomaten, eingelegten Gurken, Tomaten-Soße, einer weißen Soße, drunter eine schicht Humus. Auf Wunsch gibt es dazu Adzhika (eine scharfe, traditionelle Soße aus Georgien, die mann auch an vielen Ständen selbstgemacht auf dem Markt kaufen kann. Sowohl in der Ukraine als auch in Rußland, sie ist bekannt und sehr verbreitet. Es gibt sie auch in den Supermärkten aus der Fabrik. So etwas ähnliches wie Harissa). Dann wird ein Päckchen gefaltet und in einen elektrischen Tischgrill erwärmt. Danach kommt die Falafel in eine oben offene Plastiktüte und eine Serviette gibt es dazu. Obendrauf gibt es noch einen Klacks Humus. Die Soße suppt durch das dünne Brot, die Plastiktüte verhindert das mann sich einsaut.

Lilija hatte „traditionell“, ich mit Kartoffeln. Wie hat es geschmeckt? Gut, uns beiden, sehr gut. Empfehlenswert. Durch das unterschiedliche Brot und durch die anderen Soßen und Gewürze, schmeckt es auch sehr anders, als wir es aus Berlin gewohnt sind.  Aber das ist nicht negativ gemeint. Ob es die beste Falafel Odessas ist wie Aleksey sagt, weiß ich nicht, aber sehr gut ist sie auf jeden Fall. Andere Länder, andere Falafel.

Morjens

Alle Photos von Lilija Birr-Tsurkan. (Sie hat photographiert, weshalb dann mal wieder ein Photo mit ihr fehlt)

Eine Antwort zu “Birr Testet – Meistro Falafel in Odessa”

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