Birr Testet Veggie – Vantastic Foods: Veggie Rindersteak

Tach,

Heute gab es endlich mal wieder ein „Junggesellenessen“ bei mir. Junggesellenessen sind Essen, in denen MANN nach Herzenslust alles zusammen mischen kann, wonach einem gerade ist. Kein Essen um die Angebetete zu überzeugen/rum zu bekommen. Eins meiner Standards ist: der Inhalt einer Büchse Ravioli, komplett in eine Schüssel, darüber drei Spiegeleier und Parmesankäse, bis nichts mehr zu sehen ist. Vor dem Fernseher mit Zeitung, allein, ohne störendes Gequatsche. Zur Sicherheit noch eine Pulle Ketchup. „Geil“ sagt der Kumpel dazu. Gemessen daran ging es heute aber filigraner zu.
Seit ca. eineinhalb Jahren werden wir Vegetarier von allen Seiten mit neuen Produkten zugeschüttet. Vor allem auch seit Mühlenhof, Hertha und andere Fleischverarbeiter diese Nische entdeckt haben, vergeht kaum eine Woche, ohne dass es von einer Firma was Neues gäbe.
Ich war im Frühjahr auf der Suche nach etwas, was ähnlich einer klassischen Berliner Bockwurst ist. Dick, und lang, und bissfest. Es gibt viele leckere Veggie-Würstchen, keine Frage, aber das gibt es nicht. Ich hatte vor Jahr und Tag so etwas mal in einem Supermarkt in Holland gekauft. Und dann nie wiedergesehen. Sicherlich ehrenwert für eine Bockwurst von Berlin nach Holland zu fahren, nächstes Mal. Fündig geworden bin ich dann online, ein Produkt der Firma Vantastic Foods. In Berlin habe ich die nicht gesehen, das rutschte wieder aus dem Focus, weil ich nun Lebensmittel nicht auch noch online bestellen will, mit Kühlkiste etc. – anstrengend. Seit kurzer Zeit haben wir einen neuen Großmarkt für Gastronomie in Moabit, der führt Produkte dieser Firma. Jetzt feiern Pico und ich schon seit dem Sommer diese Bockwürste. Wo gibt es sowas: fest, knackig, und groß, 100g schwer Eine, und das Ganze in der Zehner-Packung. Geil, ich kann endlich mal ein KG vegetarische Würstchen kaufen! Aber zu diesen und andern Würstchen und Wurstwaren später.
Heute also Veggie Rindersteak, mein zweiter Versuch.
Die Firma schreibt darüber:
„Zwei große, saftige Veggie Rindersteaks aus Sojaeiweiß. Auf der Basis unseres Topsellers „Rinderfilet in Stücken“ kreierten wir dieses Starke Stück Veggie-Meat – pfannenfertig vorgegart und gewürzt ist es in Minutenschnelle zubereitet!“
Naja, gleich vorweg, saftig waren die nicht, das hatte ich aber auch nicht erwartet. Sie sind bissfest. Das ist bei vielen dieser Ersatzfleischsorten sehr selten. Meist ist etwas gepresst, und schmeckt durchaus gut, aber fest ist es nicht. Mancher sehnt sich danach, endlich mal wieder wo reinbeißen zu können, und meint damit nicht einen Apfel. Dieses ganze Veggiezeug brät schnell durch, auch auf dem Grill, schnelle Küche. Aber hier gab es schon ein Problem, angebraten in Olivenöl, beim Wenden spritzt es ordentlich, offensichtlich Wasser, Herd und Hände voll, nicht schön. Das blieb auch so, als ich meinen Herd von Stufe drei auf zwei untergeschaltet hatte. Definitiv ist es kein Burger, Fleischbällchen oder etwas in der Art. Es ist schon ein Stück Veggie-Fleisch. Wenn es stark gebraten ist, ist tatsächlich ein Steakmesser nötig um die Dinger durchzuschneiden. Es schmeckt nicht schlecht. Aber umgehauen hat mich das Veggie Rindersteak nicht.
Brauche ich das? Nein, wenn mir nach „Steak“ ist, nehme ich normales Sojafleisch und mariniere es, brate oder grille es dann. Das ist dann tatsächlich „saftig“. Und es ist billiger. Von dieser Firma gibt es gutes, leckeres Sojafleisch, das Steakletsgröße hat. Soja Big Steak gibt es für 6€, 500g. Kleinere gibt es in der 200g Packung für 1,80/2,00€. 300g Veggie Rindersteak liegen bei 5-6 €. Von den Trockensojaprodukten gibt es aber auch größere Packungen, die im Schnitt dann etwas billiger sind. Und Soja hält sich, es muß nicht kühlgelagert werden.
Und gab es noch was dazu? Klar, ich bin doch kein Rinderbaron aus dem Wilden Westen und esse mein „Fleisch“ pur.
Gnocchi von Aldi, mit Pesto und Parmesankäse. Für die Steaks „Berliner Currywurst Sauce“ von Werder. Dazu eine Flasche Freiberger alkoholfreies Bier.
„Cool, Alter“.
Die Soja-Produkte und anderes gibt es auf der Seite http://www.vantastic-foods.com/de/. Dort gibt es auch ein (dünnes) Händlerverzeichnis. Das meiste wird es wohl nur im Versand geben. Aber alles Bio (was immer das ist) und ohne Gentechnik. Letzteres ist der Grund, warum ich jetzt die Sojaprodruckte dort kaufe.
Veggie Rindersteak Zutaten laut Webseite:
Wasser, SOJAFASERN (17%), SOJAEIWEISS (15%), Shiitakepilze, Maisstärke, Kartoffelmehl, Rapsöl, Zucker, Salz, Pfeffer, Gewürze
Nährwerte pro 100g:
Energie 812 kJ / 194 kcal – Fett 7,2g – davon gesättigte Fettsäuren 0,7g – Kohlenhydrate 13,7g – davon Zucker 2,4g – Eiweiß 18,7g – Salz 1,7g
Morjens


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Eine Antwort zu “Birr Testet Veggie – Vantastic Foods: Veggie Rindersteak”

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