Odessa I – Ankunft, erster Tag

Blick vom Balkon der ersten Wohnung in Richtung Schwarzes Meer.

 

Tach,

Die erste Nacht ist vorbei, es gibt nichts zu meckern in der Wohnung, außer daß das Bett zu weich ist und ich mein Kopfkissen vergessen habe.

Heute Morgen, tatsächlich ist Thomas um 11.00 Uhr wach, gibt es zum Frühstück eine Banane, schwarzen Kaffee und Kekse. Ich war ja noch nicht einkaufen. Zu Rettung der Menschheit gibt es in diesen Hochhäusern gleich zwei 24-Stunden-Läden. Die sind in der Regel vollwertige „Produkti“ – Lebensmittellläden. Natürlich teurer, aber anders als in diesen Läden bei uns – wie es in der Ukraine ist, weiß ich noch nicht – darf in Russland zwischen 22 und 7 Uhr morgens kein Alkohol verkauft werden.

Ich bin minus eine Stunde, und interessanterweise haben diesmal die Mobilgeräte das auch gemerkt. Gleich. Bei der letzten Fahrt hatte ich vier Tage lang Hansaplatz auf dem Mobil, in Moldawien.

Ich wohne im 16. Stockwerk, die Wohnung ist zweigeteilt, unten das Wohnzimmer mit Küche und Balkon, Badezimmer mit Klo und Badewanne. Und durch eine innere Treppe ist oben (der gleiche Schnitt) das Schlafzimmer, Badezimmer mit Klo und Dusche und eine Waschmaschine. Außerdem statt des Balkons eine Terrasse. Bißchen kühl gerade zum draußen sitzen. Und leider kann ich heute das Meer noch nicht sehen, es ist diesig.

Mehr Blicke vom Balkon, die Wohnug hat die Altstadt im Rücken, deswegen sieht es so un-odessisch aus von hier oben.

 

Was wirklich fehlt, sind große und tiefe Teller. Und so ein bißchen Zeug, was man im täglichen Küchenleben braucht: Knoblauchpresse, kleines Sieb, Kartoffelschälmesser…… Seelisch habe ich mich schon darauf eingerichtet, im April mit einem Starterset Teller und Töpfe anzureisen – es gibt ja genug Kinder, die das später gerne übernehmen.
Platz ist hier für vier und es gibt noch eine Camping Liege, also auch für fünf. Kostet: 15€!!! Ich bin am unteren Ende der Altstadt, nahe zum Hafen. Alle touristischen Attraktionen sind in Laufweite zwischen fünf und zehn Minuten.

Diese Tage sollen nicht nur zur Vorbereitung meines quasi Umzugs im April dienen. Ich will mich auch in meine neuen Audio/Video Geräte einarbeiten. – Zur Zeit scheitere ich an der Wi-Fi Verbindung zwischen Tablett und GoPro, weil ich die PIN-Nummer nicht weiß. Kann mich nicht einmal erinnern sie vergeben zu haben. Und, daß das Tablett auch immer in Sekunden in den Schlafzustand zurück fällt, geht mir auch gehörig auf den Wecker.

Heute steht auf dem Programm:
Besichtigung der „eigentlichen“ Wohnung. Metro, Geldwechseln, Meer sehen, bißchen rumfahren, Banja suchen.
Abends dann ein typisches ukrainisches Abendbrot: Würstchen mit Kartoffelsalat. Gestern Abend hatte ich zum Aufessen des Reiseproviants keine Lust mehr.

Und abends schreibe ich euch auch vom Tag, und von der Fahrt gestern. Dann kann ich morgens hier früh weg. Letztlich will ich ja wissen, wie aufwendig so ein Blog ist. Es soll sowohl ein klassischer Text Blog mit Facebook und ähnlichem werden, als auch ein Video Blog.

Jetzt sieht es so aus als könne man so etwas nicht mal soeben nebenbei machen.

Bazarnaya Ulitsa: vor der Tür sieht es so aus.

 

Meine Mutter hat immer gesagt:
Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erzählen……
Und darum wird es gehen.

Morjens


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