Zoo Berlin – Mit Eva, Kiro und Pico im Zoo

Tach,

mein ältester Freund, Kiro, war mal wieder in Berlin. Er lebt seit Jahren in Italien, in Mailand. Mit dabei war Tochter Eva.

Keine Lust auf Besucher hatte dieser Bursche.

Es war ein sau warmer Tag an dem wir, wie schon beim letzten Besuch der Beiden, im Zoo waren. Mittwoch, zwei Tage später, ging es dann in den Tierpark. Aquarium diesmal nicht. Eva, inzwischen auch schon 17 Jahre alt, hat sich wie ein kleines Kind über die vielen Tiere gefreut. Sie ist von einem Käfig, Auslauf zum Nächsten gestürmt. Ich lasse mir ja eher Zeit im Zoo, aber nichts zu machen, es ging im Eilschritt durchs Gelände. Das muß ich noch sehen und das und das. Vor allem eigentlich die Großkatzen. Aber die waren kaum zu sehen. Es war ein sehr warmer Tag, nicht nur für die Menschen, sondern auch für die Tiere, alles schlief.

Start wie immer im Flusspferdhaus
Streichelzoo muß sein.
Self service – Auch große Kinder wollen spielen.

Nach dem Vogelhaus waren wir am Nordsee-Strand, glaube ich, läßt sich nicht nachvollziehen, weder im ausgedruckten Plan noch im lächerlichen interaktiven Plan auf der Webseite ist dieses, doch recht neue Gehege zu finden, ich, wir waren das erste mal da. Nachgestellt ist das Wattenmeer. Hübsch gemacht, mit Strandkörben, kann mann dem Vogellvieh entspannt zusehen und so einiges lernen: Eine Mutter zu Ihrer Tochter. „Die Vögel laufen so schnell, damit die Krokodile sie nicht bekommen.“ Ja, Ja die Krokodile in der Nordsee sind schon eine rechte Plage. An der Fasanerie vorbei, nicht zu finden Wölfen, gab es erst einmal eine Rast in der Waldschänke. Wie eh und je riecht mann das Frittenfett dieses „Restaurant“ schon auf hundert Meter gegen den Wind, der Kaffee ist unter aller Sau,und wie eh und je muffliges, desinteressiertes Personal. (Auf diese Tradition würde ich gern verzichten.) Danach ging zu Besuch bei den Bibern, ich ging zum Abkühlen ins Pinguinhaus. Vor der Tür sonnte sich der Dicke.

Traurig zu sehen, wie die Gehege mit Unkraut zuwuchern, stört wohl wieder nur mich. Ich traue dem Zoo zu uns das als „Back-to-nature“ zu verkaufen, statt zu sagen das sie kein Geld für Gärtner haben. Geld wird in neue Gehege gepumpt, klar die Pandas werden wieder eine Attraktion, die Geld in die leeren Kassen spült, aber die alten, uns wohlbekannten Felsen wie der bei den Bären verkommen und sind leer. Tradition gibt es nicht, wenn sie könnten würden sie das Giraffenhaus abreißen, um etwas „Zeitgemäßes“ hinzustellen, was nach fünf Jahren seinen Reiz verliert. Dann muß die nächste Neuheit her. Bin ich auf einem Rummel?? Zählen die Einwohner der Stadt die „ihren“ Zoo lieben gar nicht? Tatsächlich bin ich so traditionell bzw. konservativ, daß ich mich freute als vor Jahren meine Kinder, alle drei Söhne, noch auf Spielgeräten saßen, auf denen Kiro und ich schon vor fünfzig Jahren saßen. Was wäre auch ein Zoo-Besuch ohne die Krokodilschaukel? Das war das letzte was es gab, die ist nun auch schon seit Jahren weg. (Bestimmt habe ich daß alles falsch verstanden und der TÜV hat gesagt, daß die Schaukel eine Todesfalle für Kinder ist und deswegen weg muß.) Eis gab es auch keines, nirgendwo ein Stand.

Wieviele wilde Enten wohl im Zoo wohnen? Reiher sind hier auch zu Hause, wie im Tierpark.

Aber wir ließen und lassen uns den Spaß am Zoo nicht verderben.

Nicht alle Photos sind so toll, wie ich das wollte, Die Sonne hoch am Himmel ließ kaum Möglichkeiten zu für schöne Photos, die Zäune und die verdreckten, zerkratzten Fenster tun ein Übriges. Aber ein paar Photos sind doch ganz hübsch. Wir hatten auf jeden Fall einen schönen Tag.

Auf dem Weg zu den Affen schnell noch ein bißchen posen.
Ja, die Vögel lieben mich.- Bei den Flamingios Guten-Tag gesagt, zu den Elephanten und dann war Schulz. 12280 Schritte, 8,4 KM, vier Stunden.
Schulz war dann noch lange nicht…

Weil wir keine Giraffen gesehen haben, sind wir in „Die Giraffe“ im Tiergarten gegangen und haben etwas gegessen. Pico studiert, was es gibt, Eva weiß noch nicht so genau. Danach ein Eis in Florida. Es war ein schöner Tag, und wir kommen wieder. Vier Stunden, ein Tag reichen sowieso nicht, um alles zu sehen, auch nicht in Eva’s Tempo.

Morjens

Eva sprintet durch den Zoo.
Alle Photos Thomas Birr  & © 2017 Birr’s World.

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